Welt der Briefmarke

Briefmarkenwissen

Als "Vater der Briefmarken" gilt der englische Postmeister Sir Rowland Hill, der 1837 die Idee für die sogenannte Portoquittung, die heutige Briefmarke hatte.

Am 6. Mai 1840 kam die erste "richtige" Briefmarke der Welt heraus. Es war die "One Penny Black", die das Konterfei der jungen britischen Königin Victoria zeigte. Sie wurde in London verkauft

Am 1. November 1849 wurde die erste deutsche Briefmarke vom Königreich Bayern herausgegeben. Sie ist bei Sammlern unter dem Namen "Schwarzer Einser" bekannt.

Die begehrtesten Sammlerstücke sind Fehldrucke, die in Druck, Farbe oder Zähnung vom perfekten Original abweichen. Ihre Seltenheit macht sie zu den wertvolleren Marken.

Der "Baden-Fehldruck 9-Kreuzer blaugrün" ist die seltenste deutsche Briefmarke und wurde zuletzt für umgerechnet 1,2 Millionen Euro versteigert.

Die berühmteste Briefmarke ist die "Blaue Mauritius". Sie ist aber weder die teuerste noch die seltenste Briefmarke der Welt, den es existieren immerhin noch 12 Stück, davon 7 auf Briefen.

Die teuerste einzelne Briefmarke der Welt ist die schwedische Tre-Skilling-Banco aus dem Jahre 1855. Das einzige bekannte Exemplar wurde 1996 für umgerechnet 1,7 Millionen Euro versteigert.

Eine philatelistische Besonderheit stellen Ersttagsstempel dar. Sie dokumentieren den Stempelort, den Erscheinungstag sowie den Anlass der Marke in einwandfreier Qualität.

Die ersten Briefmarken besaßen Leim, der aus tropischen Akazienbäumen hergestellt wurde. Auf diese Weise wollte man den zunächst bitteren Geschmack beim Anlecken verbessern. Heutzutage müssen nur noch die wenigsten Briefmarken benässt werden, um aufgeklebt zu werden.

In Deutschland entscheidet der Bundesminister für Finanzen über die Gestaltung und Herausgabe von Briefmarken (ein Bundespostministerium gibt es nicht mehr). Fachleute eines Programm- und eines Kunstbeirates unterstützen ihn dabei.


https://www.welt-der-briefmarke.de - Design and Service © 2011-2019 Achim Schmidtmann, Impressum. All Rights Reserved.